Unitkit
Build on impact - Verbindung, Rollen und kollektive Wirksamkeit im Projektalltag erlebbar machen.
Ein Studienprojekt von Laura Pereira Freudenberg und Alena Schneider
4. Semester, 2025
Betreuende Dozenten: Sarah Antes, Romina Marsico, Max Studanski und Prof. Tsunemitsu Tanaka
Unitkit – Verkörperte Teamdynamik für Projektstarts
Wenn neue Projektteams loslegen, zählt meistens nur eins: liefern. Doch bevor echte Zusammenarbeit entstehen kann, braucht es mehr – Verbindung, Vertrauen und ein gemeinsames Narrativ. Genau hier setzt Unitkit an.
Was ist Unitkit?
Unitkit ist kein Teambuilding-Workshop, kein digitales Reminder-Tool – sondern ein physisches, alltagsintegriertes System zur Förderung kollektiver Wirksamkeit. Entwickelt für temporäre Agenturteams, macht Unitkit Zugehörigkeit erfahrbar – nicht durch Reden, sondern durch Handeln.
Das System reagiert auf echte Interaktion: Jedes Teammitglied bringt sich über ein persönliches Objekt ein – mit Symbolik, Gewicht und Platz im Raum. Entscheidungen, Rollenverteilungen und Gruppenaktionen hinterlassen Spuren: Licht verändert sich, Signale setzen Impulse, neue Konstellationen entstehen. Psychologische Rollenmodelle, narrative Muster und Teamdynamiken werden durch Licht, Sound, Form und Handlung physisch erfahrbar – über den gesamten Projektverlauf hinweg, vom Kick-off bis zur Retrospektive.
Warum das Ganze?
Teams, die sich nicht kennen, müssen sofort funktionieren. Das funktioniert oft technisch – aber nicht menschlich. Unitkit adressiert nicht Defizite, sondern Potenziale: Gemeinsame Wirkung, sichtbare Rollen, gelebte Verantwortung. Denn: Ohne gefühlte Zugehörigkeit entsteht keine nachhaltige Teamdynamik.
Der Ansatz: Verkörperung
Unitkit basiert auf dem Prinzip der Verkörperung (Embodiment): Erkenntnis entsteht nicht im Kopf allein, sondern im Zusammenspiel von Körper, Handlung und Raum. Deshalb ist das System physisch – mit Objekten, Boards, Lichtfeedback und Interaktionsimpulsen.
Kognition wird zum Erlebnis. Teamprozesse werden nicht „durchgesprochen“, sondern durchlaufen – buchstäblich.
Was macht Unitkit besonders?
- Narrativ trifft Handlung: Teams erleben ihre gemeinsame Geschichte durch eigene Aktionen – nicht durch Moderationskarten.
- Kollektive Wirksamkeit wird spürbar: Nicht nur wer was tut, sondern dass es gemeinsam wirkt, wird sichtbar – im Licht, im Raum, im Feedback.
- Greifbare Interfaces: Physische Objekte machen Rollen, Beiträge und Beziehungen konkret erfahrbar.
- Prozessorientiert, nicht additiv: Unitkit läuft nicht neben dem Projekt her, sondern begleitet es von innen – eingebettet in Meetings, Übergaben und Retrospektiven.
- Subtile Technologie, echte Wirkung: Sensorik und Lichtanimationen machen Dynamik sichtbar, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Für wen?
Unitkit richtet sich an Projektteams in Agenturen und Organisationen, die temporär zusammenkommen – und mehr wollen als bloße Effizienz. Es richtet sich an alle, die verstanden haben, dass Teamwork nicht nur Aufgabe, sondern Beziehung ist.
Fazit
Unitkit macht das Unsichtbare sichtbar: Teamdynamik, Rollen, Wirkung. Es hilft Teams, sich selbst zu verstehen – nicht theoretisch, sondern durch Erfahrung.
Build on impact.