SensZora – Mach Deine Umgebung hörbar
SensZora - Durch eingebaute Sensoren werden
bestimmte Werte über eine eigens entwickelte
Software in Sounds und Parameter zur
Klangbearbeitung umgewandelt
Ein Studienprojekt von Fritz Krüger, Johannes Schlump, Paul Fleck und Benjamin Pohler 3. Semester, 2020
Betreuende Dozenten: Prof. Dr. Kyrill Fischer, Prof. Thorsten Greiner, Prof. Dr. Jürgen Schwab
SensZora ist ein sensorgesteuerter Klangerzeuger, der mit seiner Umgebung interagiert. Durch die eingebauten Sensoren werden bestimmte Werte erkannt und aufgenommen und über eine eigens entwickelte Software in Sounds und Parameter zur Klangbearbeitung umgewandelt.
Die Idee zu SensZora entstand im Oktober 2019. Wir – das sind Fritz Krüger, Johannes Schlump, Paul Fleck und Benjamin Pohler – haben uns über unser Studium Sound and Music Production an der Hochschule Darmstadt zusammengefunden. Gemeinsam wollten wir einen neuen, beziehungsweise anderen Weg finden Musik zu kreieren und uns dabei von unserer Umgebung inspirieren lassen.
Die NutzerInnen sollen sich von ihrem herkömmlichen Workflow Musik zu schreiben und Klänge zu erzeugen lösen und sich von Klängen von SensZora inspirieren lassen. Anstelle des Einstellens der immer gleichen Parameter in der DAW werden Werte über Sensorwerte eingestellt.
SensZora verfügt über zwei Modi: Einen Kompositionsmodus und einen MIDI-Modus. Der Kompositionsmodus enthält ein „musikalisches Gehirn“, das anhand der gesammelten Sensorwerte Musik für Bass, Flächen, Akkordfolgen und Arpeggien schreibt. Das Sounddesign wird von Sensorwerten beeinflusst.
Im MIDI-Modus wird das musikalische Gehirn deaktiviert und die SensZora-Software (realisiert in Max/MSP) empfängt Noten eines externen MIDI-Controllers. Der Klang wird weiterhin von Sensorwerten verändert. Hier handelt es sich also um einen vollwertigen Synthesizer.
Das Gehäuse aus Edelstahl, Plexiglas und Walnuss-Wurzelholzfurnier beinhaltet sämtliche Sensoren. Es sind Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Magnetismus, Licht (WRGB), Gas & Rauch, Neigung, Ultraschall, Drehbewegungen und Beschleunigung (Gyroskop) verbaut. Die über die Sensoren empfangenen Daten werden über einen Teensy ausgelesen und an die MAXmsp Software übertragen.
Zusätzlich zu den Sensoren sind LEDs verbaut, die ein visuelles Feedback durch Verknüpfungen zu diversen Sensorwerten geben. So besticht SensZora auch durch ein modernes Design.