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Senseplay

Projekte

Senseplay bringt Klang ins Spiel und macht Fußballtraining spürbar.

Ein Studienprojekt von Felicia Kreß
4. Semester, 2025
Betreuende Dozierende: Sarah Antes, Romina Marsico, Max Studanski und Tsunemitsu Tanaka


Technik trainieren – aber wie spürt man Fortschritt?

Im Fußballtraining mangelt es häufig an individuellem, unmittelbarem Feedback. Besonders in Kleingruppenübungen wie dem Doppelpass ist es schwer Technik, Timing und Spielverständnis in Echtzeit zu erfassen und für Spieler spürbar zu machen. Trainer*innen sind oft mit mehreren Spielergruppen gleichzeitig beschäftigt und der Zugang zu personalisiertem Coaching bleibt eingeschränkt. Dabei sind gerade präzise Bewegungen und das eigene Körperbewusstsein entscheidend für den sportlichen Fortschritt.

Die Idee: Wenn Technik hörbar wird

Die zentrale Idee ist, das individuelle Körperbewusstsein im Doppelpass-Training mit auditiven Echtzeitfeedback zu schärfen. Es soll Spieler*innen über direkte Rückmeldungen helfen, ihr Spielverhalten eigenständig zu reflektieren und zu verbessern unabhängig davon, ob ein Trainer gerade zusieht oder nicht.

„Senseplay“ verbindet Fußballtraining mit auditivem Feedback und digitalen Auswertungen. Es übersetzt Bewegungen in Klänge und macht so gute und schlechte Aktionen direkt erlebbar ohne abzulenken oder auf einen Trainerin angewiesen zu sein. So wird der Doppelpass zur musikalischen Reflexionsfläche.

Das System besteht aus drei Kernkomponenten:

  1. Playermaker-Sensoren an den Schuhen, die präzise Bewegungsdaten in Echtzeit liefern.
  2. Eine Lautsprecherweste, die Töne direkt auf den Schultern abspielt, ohne die Umgebung auszublenden.
  3. Eine Web-App, die Leistungsdaten visualisiert, Fehler erkennt und Fortschritt sichtbar macht.

Erfolgreiche Aktionen wie ein kontrollierter erster Ballkontakt oder ein passgenauer Doppelpass erzeugen harmonische Akkorde (z. B. D-Dur, E-Dur). Fehlerhafte Abläufe wie eine zu lange Kontaktzeit oder ein versprungener Ball werden durch dissonante Töne reflektiert. Das Training wird so durch ein verkörpertes, musikalisches Feedback erweitert spürbar, hörbar, vernetzt.

Weiterführende Links und Downloads