Konsortium „Text+“
Konsortium „Text+“
Das DFG-geförderte Konsortium Text+ baut eine digitale Infrastruktur für sprach- und textbezogene Disziplinen auf. Im Fokus stehen Sammlungen, Editionen und lexikalische Ressourcen – eingebettet in eine Strategie, die FAIR- und CARE-Prinzipien konsequent umsetzt.
| Projektleitung: | Prof. Dr. Stefan Schmunk |
| Dauer: | 10/2021 – 09/2026 |
| Förderer: | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) |
| Beteiligte Institutionen: |
Das Konsortium Text+ widmet sich dem Aufbau einer nachhaltigen, nationalen Forschungsdateninfrastruktur für die Geisteswissenschaften sowie angrenzende sprach- und textbezogene Disziplinen. Im Zentrum stehen dabei drei zentrale Datendomänen: Sammlungen, lexikalische Ressourcen und Editionen.
Projektverlauf
Diese Domänen verfügen über eine lange Forschungstradition und ausgearbeitete methodologische Ansätze. Daraus ergeben sich sowohl spezifische Anforderungen als auch bereichsübergreifende Praktiken für die Erzeugung, Kuratierung und das Management digitaler Forschungsdaten. Text+ entwickelt Strategien, um diese Praktiken in eine gemeinsame Infrastruktur zu überführen, die sich an etablierten Standards orientiert.
Ein zentrales Element ist die Umsetzung der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Re-usable) sowie der CARE-Prinzipien (Collective Benefit, Authority to Control, Responsibility, Ethics). Ziel ist eine effektive und ethisch verantwortliche Integration von Daten, Tools und Services.
Ziel
Das Projekt strebt die langfristige Sicherung und Nutzbarmachung sprach- und textbasierter Forschungsdaten an. Die entwickelte Infrastruktur soll sowohl den wissenschaftlichen Austausch innerhalb der beteiligten Disziplinen fördern als auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken – in einem digitalen Forschungsumfeld, das transparent, offen und anschlussfähig ist.