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Achtsame Hochschule

Symbolbild: Neonschrift "and breathe" auf Efeu
Transferprojekt

Achtsame Hochschule Darmstadt

Das Projekt "Achtsame Hochschule Darmstadt" entwickelt systematische Achtsamkeits- und Resilienzmaßnahmen auf individueller und organisationaler Ebene, um der zunehmenden psychischen Belastung von Studierenden zu begegnen und die Lehr-, Lern- und Bildungskultur an Hochschulen in der VUCA-Welt zu erneuern.

Projektleitung:Prof. Dr. Lars Rademacher, Prof. Dr. Werner Stork (FB W)
Projektteam:Janis Nold
Dauer:01/2022 bis 12/2025
Förderer:
  • AOK Hessen
  • Interne Fördermittel
Beteiligte Institutionen:

Stress und psychische Belastungen sind dominante Phänomene der modernen westlichen Gesellschaften und spielen auch bei Studierenden eine immer größer werdende Rolle. Achtsamkeit und Resilienz nehmen daher in den aktuellen Konzepten zur Organisationsentwicklung eine Schlüsselrolle ein. Sie gelten auch als sogenannte „Zukunftskompetenzen“. Im betrieblichen Umfeld bestehen hierzu bereits vielfältige Konzepte, die der Reduktion von Stress und dem Aufbau von Resilienz dienen. Dagegen sind diesbezügliche Aktivitäten an Hochschulen eher selten und bislang vor allem wenig systematisch aufgebaut.

Das Projekt „Achtsame Hochschule Darmstadt“ entwickelt Maßnahmen zur Resilienz- und Achtsamkeitsförderung auf individueller und auf organisationaler Ebene an der Hochschule Darmstadt. Im Forschungsvorhaben wird dabei eine Erneuerung der Lehr-, Lern- und Bildungskultur an den Hochschulen unter dem Eindruck der massiv veränderten Rahmenbedingungen in einer VUCA-Welt (aus dem Englischen: volatility, ‚Volatilität‘ (Unbeständigkeit), uncertainty ‚Unsicherheit‘, complexity, ‚Komplexität‘ und ambiguity, ‚Mehrdeutigkeit‘) und den stark disruptiven und transformativen Entwicklungen in der Gesellschaft untersucht.

Das Forschungsprojekt „Achtsame Hochschule“ sieht sich dabei als Transfervorhaben mit dem Leitbild des „Whole-Organization“-Approachs, der nicht an den Organisationsgrenzen der Hochschule Darmstadt Halt macht, sondern über sie hinaus auf die Gesamtheit der hessischen Hochschulen ausstrahlt. Die im Forschungsvorhaben gewonnenen Erkenntnisse dienen im Rahmen der Kooperation mit der bundesweiten Initiative „Achtsame Hochschule“ dem parallelen Aufbau sowie der Betreuung eines hessenweiten Netzwerks. Es wird dabei eine kontinuierliche Verbesserung der Konzepte und Methoden sowie die Entwicklung weiterer Ideen und Ansätze angestrebt.